European Centre for Past-Life Sciences

Erläuterungen

Von der Antike bis zum New-Age

Einfachste Formen des Wiedergeburt-Glaubens zeigen sich schon in sehr frühen Kulturstufen, in Form von Bestattungsriten, die man nur als nachweisbaren Vorstellungen von Wanderung und Reisen der Seelen zu ihrem endgültigen Aufenthaltsort verstehen kann. Vergleichbarer Motiv finden wir in der christlichen Auffassung von einem Zwischenstadium zwischen Tod und Auferstehung, entsprechend dem Fegefeuer.

Wir finden schon Ansätze im Totemismus, dessen Spuren in der ägyptischen Religion, sowie in der druidischen Lehren der Kelten nachwirken. Über eine religiös-philosophische Geheimlehre der Antike - die Orphik - fand die Vorstellung einer Seelenwanderung Eingang in der griechische und hellenistische Kultur.

Im Hinduismus ist der Kreislauf der Geburten (Samsara) ein langer Läuterungsweg, bei dem die individuelle Seele unzählige Existenzen durchläuft und unter der Ordnung des Karma-Gesetzes steht bis ihr Eingang ins Nirvana.

Im Buddhismus werden ganz verschiedene Richtungen vertreten, dessen Ziel immer als Vollendung und Befreiung gesehen wird. Der Mahayana-Buddhismus vertretet das Bodhisattva-Ideal helfender und heilender Hinwendung zu allen Wesen.

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