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Stonehenge - „Brother Frank”, der Druide

Artikel erschienen in der Zeitschrift Wendezeit im Juni 2001


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BB: Stonehenge und die über dreihundert weiteren Granitsteinkreise, die heute noch auf der Britischen Halbinsel stehen, geben nach wie vor ihre

Geheimnisse nicht Preis. Waren diese Kultstätten für Toten-, Sonnen- oder anderen religiösen Ritualen bestimmt?

Im Rahmen der Reinkarnationsarbeit findet man sich oft in alten, fremden und unbekannten Welten wieder. Hier die faszinierende Erzählung über Leben und Wirken in einer druidischen Gemeinschaft vor 2000 Jahren. Eine Zeit und eine Kultur über die wir heute wenig wissen und deshalb auch einer geschichtlichen Einführung bedarft. Erst so wird einem die Tragweite dieser Erzählung über ein, in einem Steinkreis durchgefürten Sonnen-Rituals bewusst.
Könnte es heute gelingen mittels individuellen Erinnerungen aus früheren Existenzen Zugang zu Leben, Wissen und Glauben der Druiden zu bekommen?

Stonehenge, die „hängenden Steine", in der Nähe von Salisbury in der Grafschaft von Wilts, gehört zu den berühmtesten prähistorischen Monumenten der Welt. Nennius erwähnt es bereits im IX Jahrhundert und behauptet es sei 472 n.Ch. zu Ehren der 400 Adligen, die dort von Hengist verräterisch ermordert wurden, gebaut worden.
Eine Sage erzählt, der Zauberer Merlin hätte mit seinen Kräften die riesen Megaliten aus Irland zu einem Kreis hierher gezaubert, nachdem sie ursprünglich von Riesen, von Afrika nach Irland gebracht worden waren. Godofried von Moumouth behauptete seinerseits, es handle sich um Constantin's Grab, der Mitte des VI Jahrhunderts dort gestorben sei. Iñigo Jones trachtete in einem speziellem Werk zu beweisen, dass es sich um einen römischen Tempel, zu Ehren des Coelus handle, und Charleton, Leibarzt von Karl II, behauptete es sei von den Dänen erbaut.
Seine druidische Eigenart wurde erst später erkannt und Lord Avenbury schätzte es schliesslich als ein Tempel aus der Bronzezeit ein, an dem in mehreren Epochen gebaut wurde.

Die Sonnentempel-Theorie

Die bis jetzt ausgegrabenen Funde (Werkzeuge, Keramikscherben und Münzen), geben keinen Anhaltspunkt über Charakter und Bestimmung der Anlage. Dr. Gowland ist aber der Ansicht, es handle sich um einen Sonnentempel, der gegen Ende des Neolitikums (2000 bis 1800 v.Ch.) erbaut worden sei. Diese Annahme stützt sich auf die Tatsache, dass bei der Sommer-Sonnenwende der erste Sonnenstrahl in genau der selben Richtung wie der Weg, der zum „Friar's Heel" (= Ferse des Mönch's), in der Mitte des Halbkreises führt, scheint. Auf dieser Theorie basierend, lässt sich nun das „Alter" der Anlage genau berechnen. Es genügte herauszufinden wann der erste Sonnenstrahl der Sommer-Sonnenwende in gerader Linie zu Achse der Steinanlage schien. Diese Übereinstimmung ergab sich in Jahre 1680 v.Ch., was soviel heisst, dass Stonehenge in jener Zeit (+/- 200 Jahren) erbaut wurde.
Diesen wissenschaftlichen Berechnungen zum Trotz, breitete sich kürzlich in den britischen Medien eine Welle der Entrüstung aus, als auf wiederaufgetauchten Filmaufnahmen aus den sechziger Jahren zu sehen war, wie Hobby-Historiker einige umgestürzte und ungeordnet liegende Steinkolosse wiederaufstellten. „Friar's Heel's"-Stellung wurde aber bei dieser Gelegenheit mit an Sicherheit angrenzenden Wahrscheinlichkeit, nicht verändert.

 

Rund 300 weitere Steinkreise

Die Mutmassungen über Sinn und Zweck der Anlage Stonehenge bekommen einen neuen Aspekt, sobald dieser prächtige Bau nicht weiter als einzigartig, sondern als Teil eines Ganzen betrachtet wird. Die rund weiteren 300 über die Insel verbreiteten Granitsteinkreise sind in vielen Aspekten nicht mit der Perfektion eines Stonehenges zu vergleichen. Wenn auch heute weniger bekannt und beachtet, erfüllten sie in ferner Vergangenheit einen bestimmten Zweck und heben somit die Einmaligkeit eines Stonehenges auf.
Wir begeben uns auf die Suche eines inmens breiten Wissens, mit all ihren Sonnen- und Schattenseiten.
Die Geschichte von „Brother Frank", wahrscheinlich als "Spät-Druide" zu bezeichnen, spielt sich hypothetisch in einer dieser 300 Steinanlagen ab. Der Druide wurde im Jahre 7 v.Ch. geboren und starb 84 n.Ch. In seiner heutigen Existenz ist er ein erfolgsreicher Geschäftsmann, den eine ausgesprochene Vorliebe für Sonne und Wasser kennzeichnet.
„Frank's" erster Gedanke beim Einstieg in jene Existenz war:

Sonnenuntergang über dem Meer

 

  • Sind Sie in einem Körper?
  • Nein
  • Lassen Sie sich zurückgleiten, bis Sie sich wieder in einem Körper befinden
  • Ich bin in einem Körper, mit einem langen dunklen Gewand, langer weisser Bart. So wie eine Kutte, sehr dunkel, dunkelbraun. Eine ganz lange Pellerine. Ich bin auf einer grünen Wiese und fühle mich sehr stark. Bin etwa 70 Jahre alt. Ich fühle mich sehr stark mit der Natur verbunden.
  • Wohnen Sie in der Nähe?
  • Nein. Das ist dort, irgendwo dort oben... ein Steinhaufen im Norden, am Meer. Da laufen noch viele andere alte Männer herum. Alle tragen dieselben dunkelbraunen Kutten. Die Kutten haben eine spitzige lange Kaputze und werden von einem hellen Strick gehalten. Die Farbe hebt sich von der dunklen Kutte ab. An den Füssen tragen sie Sandalen, ohne Socken...
  • Führen Sie ein kontemplatives Leben?
  • Ja. Obwohl es ein Haufen Leute gibt, sprechen sie praktisch nicht miteinander. Schweigen ist kein Gebot, es hat sich so ergeben.
  • Sie sind nun 70 Jahre alt. Haben Sie irgendeine spezielle Stellung?
  • Das gibt es hier nicht.
  • Wie nennt man Sie?
  • Frank.
  • In welchem Jahr befinden Sie sich nach unserer Zeitrechnung, jetzt an Ihrem 70 Lebensjahr? Spontan!
  • So... 63.
  • Im Jahre 63 nach Christus?
  • Ja.

"Frank" erzählt weiter, dass sie von dem leben, was ihnen die Leute bringen und dass sie selbst Gemüse im eigenen Garten züchten. Sie sind organisiert, leben zusammen und widmen sich der Sonne und der Natur. Sie beten die Sonne an, in dem sie sich alle erheben, einen Halbkreis bilden und die Hände hoch zur Sonne halten.
Sie helfen den Leuten und heilen sie. Sie setzen sie auf die Wiese, der Sonne entgegen in der Mitte von zwei Männern, die sie an den Händen halten. Es sei wie ein Dialog mit der Sonne, gar nichts Kompliziertes. Ganz einfach, reine Liebe und der Wille zu helfen.
Frank sagt die Gegend in der er lebt sei Scotland, irgendwo im Norden Englands. Es gäbe steile Klippen und oben sei es ganz flach und grün. Weit weg gibt es ein Dorf in dem er auch schon gewesen sei. Das Meer sei tief unten und sie auf einer Art Hochplateau. Sie sind eine Bruderschaft und nennen sich gegenseitig "Brother".

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Der Vater hat mich hierher gebracht

Als er zu dieser Bruderschaft gebracht wird, ist "Frank" 12 Jahre alt. Er glaubt er dürfe dort hin, weil er intelligent sei. Nur dann dürfe man hingehen. Es sei eine Ehre.
"Frank" wird von lauter alten Männern empfangen. So jung wie er ist, gibt es sonst keine, der Jüngste ist etwa 20 Jahre alt. Er muss lernen still zu sein und am Anfang fällt es ihm schwer, aber meistens ist es sehr lustig. Sie lachen viel. Sie bringen ihm alles, was er für das tägliche Leben braucht bei: Kochen, Kenntnisse über Pflanzen und Heilpflanzen... einfach alles.

  • Und wie ist es mit der philosophischen, religiösen Seite? Was für Prinzipien werden Ihnen da weitergegeben? Haben Sie eine Lehre, wonach Sie leben?
  • Sie sprechen gar nicht viel darüber.
  • Aber ein paar Informationen haben Sie doch bekommen.
  • Ja, dass die Sonne das Grösste ist und das sich alles nach der Sonne richtet. Auf meine Fragen bekomme ich nicht gross Antwort. Ich frage warum das so oder so ist, aber ich bekomme keine Erklärungen.
  • Wie alt werden Sie in dieser Existenz?
  • Uralt.

Gehen Sie an den Tag vor Ihrem Tod.

  • Wissen Sie, dass sie sterben werden?
  • Das weiss ich schon lange. Ja, das weiss ich.
  • Was denken Sie über den Tod?
  • Das ist ja nur ein Wechsel im Rhythmus.
  • In dieser Existenz wissen Sie also bereits, dass Sie wieder kommen werden?
  • Ja.
  • Wie fühlen Sie sich?
  • Sehr schwach.
  • Wie alt sind Sie?
  • 91.
  • Gehen Sie weiter, bis zu dem Augenblick in dem Sie in dieser Existenz sterben...
  • Ich knie auf der Wiese. Links und rechts halten mich zwei Brüder. Sie knien auch in Richtung Sonne. Ich bin in der Mitte, knie auch, aber sie müssen mich stützen und halten weil ich viel zu schwach bin. So sterbe ich... ich verlasse einfach den Körper...
  • Wunderbar so sterben zu dürfen... Wenn Sie sich nun jetzt entfernen, schauen Sie nach wie die Gegend aussieht, die Sie verlassen. Gibt es irgendwas auf dieser Wiese? Irgendetwas auffälliges?
  • Ja, so Steine, ganz grosse Steine um einen runden Platz herum und in der Mitte hat es auch ein grosser Stein, so wie ein Mühlrad.
  • Und ringsherum?
  • Da hat es ein Haufen aufgerichtete Steine, wie Säulen.
  • Wieso sind diese Steine so aufgestellt?
  • Das ist so wie ein Kalender.
  • Sind die Steine irgendwie verbunden unter sich? Hat es Steine, die wie Balken auf den anderen ruhen?
  • Ich glaube so war es früher, jetzt bleiben nur noch einige davon übrig, aber die meisten stehen frei.
  • Heisst das, dass die anderen umgefallen sind?
  • Ja, aber es ist nicht wichtig.

Fest der Sonnenwende

  • Wenn es nicht wichtig ist, heisst das, dass Sie an diesem runden Platz nicht gebetet oder irgendein Ritual vollbracht haben?
  • Doch. So etwas wie ein Tanz. Aber nur einmal im Jahr. Der Tanz ist andauernd gleichmässig. Sie halten sich gegenseitig und springen um den Stein in der Mitte herum. Sie halten sich abwechselnd an den Händen, Schultern und Armen. Sie drehen sich rechts herum. Das ist eher ein Hüpfen.

"Frank" beschreibt wie sie springend die Füsse überkreuzen um vorwärts zu kommen. Einmal vorne, einmal hinten überkreuzend, immer abwechslungsweise. Es dreht sich immer rechts herum. Alte Männer mit weissen Bärten klatschen mit den Händen und geben den Rhythmus an. Das sind die alten Männer, die keine Kraft mehr haben um im Kreis mitzuspringen. Der Tanz dauert von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang, die ganze Nacht.
Es ist das Fest der Sonnenwende. Die Sonne muss an einem ganz bestimmten Punkt von diesem Kreis untergehen und wieder an einem ganz bestimmten Punkt gegenüber aufgehen. Sie müssen durchhalten bis die Sonne wieder aufgeht um die Kraft der Sonne erneut für ein Jahr zu bekommen. Solange es Nacht ist, befreit man sich im Tanz von den alten Energien um, sobald die Sonne wieder aufgeht, mit reiner, neuer Energie gesegnet zu werden. Es ist ein neuer Anfang.

  • Halten die Männer, die im Kreis tanzen, die ganze Nacht durch?
  • Durchwegs, und wenn einer umfällt, dann wird er von den Anderen aufgehoben und weiter mitgenommen. Während dem Tanz bekommen sie von den alten Männern zu trinken. Sie bleiben nie stehen.
  • Werden vorher irgendwelche Vorbereitungen getroffen?
  • Da gibt es so ein Gebräu. Da wird sehr viel getrunken. Man kocht es aus Pflanzen, die wir im Garten haben. Ein Kraut, aber aus den Wurzeln von diesem Kraut. Es putscht stark auf und man spürt die Schmerzen nicht, man wird auch nicht müde.
  • Wann fängt der Tanz an?
  • Wenn die Sonne zwischen zwei bestimmten Säulen scheint. Links ist eine dunkle, dicke Säule, eigentlich die Dickste und wenn die Sonne hinter ihr verschwindet, dann geht's los. Es dauert bis die Sonne wieder aufgeht, genau gegenüber. Die anderen Säulen sind alle gleich dick. Dort wo die Sonne aufgeht hat es oben ein Querbalken liegen. Sie geht in diesem Rechteck wieder auf, denn von hier aus sieht man sonst nichts. Wenn die Sonne untergeht ist sie über'm Meer. Dort wo sie aufgeht hat es nur Land, deshalb der Balken darüber.

Zeit ist unwichtig

  • Von wem stammt diese Tradition?
  • Das ist lang her, aber es gibt niemand der darüber spricht. Es ist uralt. Ist auch nicht wichtig.
  • Haben Sie sich nie Gedanken darüber gemacht?
  • Ja als ich klein war habe ich danach gefragt, aber da haben sie mich nur ausgelacht. Sie haben gesagt ich würde es schon noch lernen, dasselbe wie die anderen zu machen.
  • Haben sich die Anderen ohne mehr darüber zu wissen zufrieden gegeben?
  • Ja, gleich wie ich, als ich alt geworden bin... Als ich Kind war habe ich immer meinem Grossvater zugehört. Er war sehr alt. Er hat immer ein Haufen Geschichten erzählt. Von Elfen und Gnomen... und Nebel. In all den Geschichten hat es immer viel Nebel gehabt, das alles verschleierte und nichts klar zu erkennen war. Dann, im Nebel, kommen eben die Elfen und die Gnomen. Alle Fabelgestalten.
  • Hat der Grossvater auch Geschichten über den stehenden Steinen erzählt?
  • Alle sagen, dass es gut ist, und deshalb gehen sie auch alle hin. Sie bleiben aber alle ausserhalb des Steinkreises, auf der Wiese. Sie schauen die ganze Nacht zu wie diese Brüderschaft tanzt.
  • Sie haben gesagt, in der Mitte sei ein Stein. Wird da irgendetwas spezielles gemacht?
  • Da steht nur etwas zu trinken in einem Becher. So etwas wie Wein, den der Älteste trinkt wenn die Sonne aufgeht. Es symbolisiert das Wiederbekommen der Kraft, wenn die Sonne aufgeht.
  • Wann sind Sie an der Reihe diesen Wein zu trinken? Sie sind ja 91 Jahre alt geworden. Waren Sie auch irgendwann der Älteste?
  • Etwa 3 Mal.
  • Gehen Sie zu dem Tag an dem Sie zum ersten Mal, als Erster den Wein getrunken haben. Was ist das überhaupt für ein Tag nach unserer Zeitrechnung?
  • Im Juni, um den 21. Juni.
  • Sie sind nun der Älteste der Gemeinschaft. Wie geht das vor sich?
  • Ich sitze ganz alleine am Fuss von dieser Säule und meditiere. Ich versuche Kraft in diesem Platz zu bringen. Ich tue es. Man muss sich nur ganz stark auf das konzentrieren. Das kann ich. Jeder kann das, es hat sich mit der Zeit entwickelt.

Tanz in der Dunkelheit

  • Ich bin dort alleine. Im Laufe des Nachmittags kommen die anderen und suchen die Pflanzen zusammen, die müssen dann stundenlang kochen. Ich trinke auch davon, aber nur ganz wenig. Ich muss ja nicht mehr herumspringen. Ich bin fast 90... 88 Jahre alt.
  • Wenn die Sonne ganz nahe an der Säule kommt, dann gebe ich das Zeichen. Die Brüder haben sich schon hingestellt und warten. Die Jungen sind schon vorher übermütig herumgerannt. Es hat nicht viele, aber vom Trinken sind sie alle etwas überdreht. Sie sind etwa 15, 16 Jahre alt. Sie werden nachher auch mitmachen. Nur die Alten nicht, die um den Kreis sitzen und mit den Händen klatschen. Die Leute aus der Gegend sitzen auf der Wiese, ausserhalb des Kreises und müssen ganz still sein. Man hört nur das Klatschen der Älteren und das Klingeln der Glöckchen der Tanzenden. Es sind Kugeln aus Silber, hohl. Sie tragen sie in den Taschen und klingeln bei jeden Sprung. Sie sind etwa zwei Zentimeter im Durchmesser. Sie springen einfach lose in den tiefen Taschen und geben so auch den Rhythmus an.
  • Ist das nicht furchtbar heiss, die ganze Nacht mit den Kutten zu springen?
  • Ja, man kommt schon ins Schwitzen, aber die Nacht ist eher kühl.
  • Die Sonne geht nun unter. Geben Sie ein Signal?
  • Ja, ich sitze bei der Säule, die dicke, hinter der die Sonne verschwindet. Ich bin innerhalb des Kreises. Ich lehne mich mit dem Rücken gegen die Saüle, eigentlich bin ich mit dem Rücken gegen die Sonne. Ich weiss aber trotzdem wann es soweit ist. Ich erkenne es am Schatten. Wenn mein eigener Schatten verschwindet, dann weiss ich, dass die Sonne hinter der Säule ist... und auch wegen dem Schatten, den es auf die andere Seite vom Kreise wirft. Dann gebe ich das Signal und klatsche auch die ganze Nacht duch mit.
  • Wann geht wieder die Sonne auf?
  • Etwa um 6 Uhr. Ja, ich muss ein Signal zum Aufhören geben, denn sie sind alle wie betrunken und merken es nicht. Die Leute herum, die Zuschauer werden jetzt unruhig.
  • Wie beenden Sie das Zeremoniell?
  • Ich stehe auf und durchbreche den Kreis. Die Springenden wissen, dass es vorbei ist und lassen sich auf den Boden fallen. Dann gehe ich in die Mitte und nehme den Becher, der aus Holz ist. Es enthält eine Art Wein aus irgendwelchen schwarzen Beeren.
  • Trauben?
  • Nein, das gibt es nicht. Ich halte den Becher hoch gegen die Sonne und bitte um Energie. Die Energie kommt wieder. Ich trinke und nachher bekommt jeder, der im Kreis war, einen Schluck davon. Die Leute fangen nun an, die mitgebrachten Sachen auszupacken. Wir gehen nachher zu ihnen und essen überall ein wenig. Wenn einer aus der Bruderschaft mit ihnen isst, ist das für sie eine Ehre. Deshalb essen wir sehr wenig, damit wir bei vielen Familie zu Gast sein können.

Die ganze Nacht hatte man weder gegessen noch getrunken. Nun feierten alle gemeinsam den Neuanfang.

  • Haben Sie von dieser Existenz, die ganz der Sonne gewidmet war, eine Erkenntnis mitgebracht?
  • Zeit spielt überhaupt keine Rolle! Deshalb ist es auch so unwichtig seit wann man so ein Zeremoniell macht....

3000 Jahre altes Skelett

Die Erzählung von „Brother Frank" unterstützt Dr. Gowland‘s Theorie, dass es sich bei Stonehenge um einen Sonnentempel, der gegen Ende des Neolitikums (2000 bis 1800 v.Ch.) erbaut worden sei, handle. Der heutige Geschäftsmann, der einst „Brother Frank" war, hatte in dieser, heutigen Existenz wohl von Stonehenge gehört, hatte sich aber nie näher mit der Materie beschäftigt. Er war der Meinung, „es sei nicht wichtig".

Vor 50 Jahren wurde in Grossbritannien das 3000 Jahre alte Skelett eines Mannes gefunden, der jetzt, nach abgeschlossenen Forschungsarbeiten, von einem anglikanischen Priester in der Gemeinde Abercrave nach christlichem Ritus hätte beigesetzt werden sollen.
Anhänger eines Druidenkults bezeichneten dieses Vorgehen als eine Beleidigung für den Krieger aus der Bronzezeit, der 1000 Jahre vor Christus geboren worden sei.
Offen bleibt nun die anfängliche Frage von der Möglichkeit, mittels individuellen Erinnerungen aus früheren Existenzen, Zugang zu Leben und Wirken der Druiden zu bekommen.

Haben Sie, lieber Leser, selbst auch eine Erfahrung in der Keltischen-Zeit gemacht?
Wenn dies der Fall ist, bitten wir Sie sich mit uns in Verbindung zu setzen: ECPS - European Centre for Past-Life Sciences - info@ecps.ch oder direkt an die Leiterin B. Bachmann.
Sie unterstützen damit unsere Forschungsarbeiten. Danke!

 

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(Teil des Exponats im Salisbury Museum UK)

 

 

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